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VOR DER BEHANDLUNG
Ihr Arzt wird Ihre Augen vor der Operation untersuchen. Ihr Grad an Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit bzw. Astigmatismus wird festgestellt.

Harte und luftdurchlässige Kontaktlinsen dürfen die letzten 2 Wochen, weiche Kontaktlinsen die letzten 48 Stunden vor der Behandlung nicht mehr getragen getragen werden.

Bei manchen Augentypen und bei systemischen Krankheiten wie Rheuma und Diabetes können Komplikationen auftreten. Ihr Arzt wird Sie darüber informieren. Wenn Sie eine besondere Krankheit haben, oder regelmäßig bestimmte Medikamente einehmen müssen, informieren sie Ihren Arzt.

Die LASIK-Behandlung dauert 5-6 Minuten für beide Augen.

Nach der LASIK-Behandlung haben Sie dieselbe Sehschärfe, die Sie vorher durch Tragen von Brille oder Kontaktlinsen hatten. Die Laser-Behandlung ersetzt Brille oder Kontaktlinsen dauerhaft. Sie korrigiert die Refraktionsdefekte der Augen (Myopie, Astigmatismus und Hypermetropie). Sie ist keine Behandlungsmethode für Augenkrankheiten.
NACH DER BEHANDLUNG
Sie brauchen die Augen nach der Behandlung nicht geschlossen zu halten.
Einige Tage lang müssen Augentropfen genommen werden.
In den ersten 24 Stunden nach der Behandlung sollten die Augen nicht berührt werden und es sollte kein Bad genommen werden. Nach 24 Stunden können Sie sich wie gewohnt verhalten.
In den ersten Stunden nach der Behandlung sind ein leichtes Stechen und vermehrte Tränenbildung normal.

Die Augen sollten regelmäßig kontrolliert werden. Patienten mit gutem Behandlungserfolg neigen jedoch dazu, die Kontrollen zu versäumen.

Die neu erreichte Sehschärfe verändert sich kaum oder überhaupt nicht in den ersten drei Monaten nach der Behandlung.

Die häufigste Komplikation bei der LASIK-Behandlung ist, dass die gewünschte Sehschärfe nicht erreicht wird. Sie kann nach 6 Monaten bis einem Jahr durch erneute LASIK-Behandlung korrigiert werden. Beschwerden sind dabei nicht zu erwarten.
Ab einem Alter von 40-45 Jahren ist das Tragen von Lesebrillen normal. Daher werden Patienten ab 40 auch nach einer erfolgreichen Laser-Behandlung weiterhin Lesebrillen tragen. Befragen Sie Ihren Arzt dazu, wenn Sie 40 oder älter sind.

DER ERSTE SCHRITT:

Nachdem der Patient mit einem speziellen Gerät, dass das Augenzwinkern abstellt, vorbereitet worden ist, wird das Microkeratom an seinen Ausgangspunkt auf der Augenoberfläche gebracht.

Dieses Gerät trägt eine dünne, 160 Mikron starke Schicht, genannt „Flap“, von der Augenoberfläche ab.

DER ZWEITE SCHRITT:

Während das Auge mit einem speziellen Saugring fixiert wird, fräst das automatische Microkeratom eine dünne Schicht von der Oberfläche ab.

Das Microkeratom hat ein spezielles System, das ein ungeschnittenes Stück im letzen Bereich dieser Schicht zurücklässt.

DER DRITTE SCHRITT:

Die Schicht wird vorsichtig durch ein besonderes Instrument abgehoben und hängt nun an dem ungeschnittenen Stück.

Die darunter liegende Oberfläche wird untersucht und durch Säubern und Trocknen für den Laser vorbereitet.

DER VIERTE SCHRITT:

Der Laser wurde entsprechend der Sehschärfe des Patienten eingestellt. Nachdem der „Flap“ abgehoben und die darunter liegende Oberfläche getrocknet ist, wird der Laser eingesetzt. Der Patient wird aufgefordert, auf ein kleines, rotes Licht zu schauen. Es ist unerheblich, ob der Patient kleine Augenbewegungen durchführt, da der Laser sich diesen Bewegungen anpasst. Der Laser arbeitet, auf sein eigenes Computersystem gestützt, eine Zeitlang an der Korrektur des Sehfehlers, und der Eingriff ist beendet. Obwohl der Operationsverlauf genau festgelegt ist, kann der Operateur den Laser wenn nötig durch ein Fußpedal kontrollieren.

DER FÜNFTE SCHRITT:

Nach der Laser-Operation hat das Auge eine neue Oberflächenform, die keinen Sehfehler mehr verursacht.

Die neue Oberflächenform, die unter normalen Umständen nicht einmal mit einem Mikroskop festgestellt werden kann, ist oben am Beispiel eines vorher kurzsichtigen Auges zu sehen.

DER SECHSTE SCHRITT:

Die neue Form nach einer Weitsichtigkeit ist an dem Modell oben zu sehen.

DER SIEBENTE SCHRITT:

Nach der Operation wird das “Flap” vorsichtig wieder in seine natürliche Position gebracht, ein Vorgang, der nur wenige Minuten dauert.

Es muss nichts genäht oder verbunden werden. Von nun an werden keine Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Astigmatismen mehr festgestellt werden können.

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